Andalusien ist eine der autonomen Gemeinschaften Spaniens. Sie ist die auf dem Festland am weitesten südlich gelegene, daher grenzt sie sowohl an den Atlantischen Ozean, als auch an das Mittelmeer. Desweiteren liegen neben Andalusien zur einen Seite Portugal und zu den anderen Seiten Murcia, Kastilien-La Mancha und die Extremadura. Andalusien hat etwa 8 Millionen Einwohner, wovon etwa 704.000 in der Hauptstadt Sevilla leben. Es wird Andalusisch gesprochen; dieser spanische Dialekt ist selbst für andere Spanier nur relativ schwer zu verstehen, da er sich sehr vom „normalen“ Spanisch unterscheidet. Der Name Andalusien, bzw. Andalucía, stammt aus dem 8. Jahrhundert.
Die wichtigsten Wirtschaftszweige in Andalusien sind die Fischerei und der Tourismus. Die meisten Menschen der Region verdienen sich in einem dieser beiden Bereiche ihren Lebensunterhalt. Außerdem werden ungefähr 45% der Fläche Andalusiens landwirtschaftlich genutzt, somit ist auch dieser Bereich nicht unerheblich für die Einwohner.
Andalusien ist in folgende Provinzen aufgeteilt:
-Sevilla (1.875.000 Einwohner)
-Granada (901.000 Einwohner)
-Almería (667.000 Einwohner)
-Jaén (667.000 Einwohner)
-Cádiz (1.220.000 Einwohner)
-Córdoba (798.000 Einwohner)
-Huelva (507.000 Einwohner)
-Málaga (1.563.000 Einwohner)
Die flächenmäßig größte Provinz ist hierbei Sevilla mit rund 14.000 Quadratkilometern Fläche, die Kleinste hingegen ist Málaga, trotz der relativ hohen Einwohnerzahl, mit nur ca. 7.300 Quadratkilometern Fläche. Hier erkennt man sehr deutlich, dass einige der Provinzen wesentlich dichter besiedelt sind als andere.